Pressemitteilung

des niederbayerischen Bündnisses für ein differenziertes Schulwesen in Bayern

 

Gemeinsam für die beste Bildung

 

Sibler und Aiwanger unterzeichnen Resolution

 

„Wir sehen hier einen deutlichen Beweis für die breite gesellschaftliche und politische Unterstützung unseres differenzierten Schulwesens“, so die Sprecherin des niederbayerischen Bündnisses für ein differenziertes Schulwesen in Bayern, Heidi Schreiber, in ihrem Fazit zur Auftaktveranstaltung des Bündnisses in Plattling.

 

Das Bündnis wurde vom Bayerischen Realschullehrerverband, dem Bayerischen Philologenverband, dem Verband der Lehrer an beruflichen Schulen und der Katholischen Erziehergemeinschaft ins Leben gerufen um für den Erhalt der Struktur des differenzierten Schulwesens in Bayern zu werben. Dazu wurde eine Resolution erarbeitet, in der u. a. das Festhalten an der Grundschulempfehlung und der vierjährigen Grundschulzeit gefordert wird.

 

Bei der Auftaktveranstaltung in Plattling stellten sich neben Vertretern der Initiatoren auch Staatssekretär Bernd Sibler sowie Vertreter der Handwerkskammer, der IHK Niederbayern und der Elternvertretung an Realschulen hinter die Forderungen des Bündnisses. So erteilten besonders die Redner der Wirtschaft der Zerschlagung der Schulstruktur und der Einführung der Gesamtschule eine klare Absage, da dann ausbildungsfähige Lehrlinge nicht mehr in ausreichender Anzahl zur Verfügung stünden.

 

Als Höhepunkt der Veranstaltung unterzeichneten neben den Rednern auch viele der anwesenden Gäste die Resolution. Besondere Freude bei den Initiatoren löste die Unterschrift des Landes- und Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler Hubert Aiwanger aus, da somit nach Ansicht des Bündnisses eine politische und parlamentarische Mehrheit für den bildungspolitischen Albtraum Gemeinschaftschule in sehr weite Ferne gerückt sei.